Passt eine solche Grossform in dieses Quartier?
Welchen Schattenwurf verursacht das Gebäude?
Warum lässt die Stadt auf diesem Grundstück nicht Private bauen?
Was soll der park-artige Innenhof, wenn es doch rundherum genug Wälder und Freiräume hat?
Warum gibt es keine Eigentumswohnungen?
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Passt eine solche Grossform in dieses Quartier?
Die Grösse, die gute Lage und Erschliessung des Grundstücks machen es sinnvoll,
an dieser Stelle dicht zu bauen und den Boden nicht zu vergeuden. Deshalb
erlaubt die Bau- und Zonenordnung eine sogenannte Arealüberbauung mit hoher
Ausnützung und Gebäudehöhe. Eine geschlossene Grossform ist in dieser Situation
optimal, weil sie den Verkehrslärm wirksam abhält und einen grosszügigen,
park-artigen Innenraum schafft.
Von der erlaubten Ausnützung von 1.3 nutzt das Projekt übrigens nur 1.15.
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Welchen Schattenwurf verursacht das Gebäude?
Jedes Gebäude wirft Schatten auf seine Umgebung. Die Grossform schneidet
jedoch trotz der teils hohen Gebäude besser ab als eine konventionelle
Zeilen-Bauweise. Das sieht man gerade im Rütihof, wenn man das Projekt
mit den benachbarten Siedlungen vergleicht: Schattenwurf
im Herbst und Spätherbst im Vergleich mit den benachbarten Bauten.
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Warum lässt die Stadt auf diesem
Grundstück nicht Private bauen?
Die Stadt Zürich verkauft ihr Land prinzipiell nicht, sondern gibt
es im Baurecht ab. Damit sichert sie sich langfristig Einfluss und regelmässige
Einnahmen aus dem Baurechtszins. Ferner verbindet die Stadt mit der Landabgabe
Bedingungen für öffentliche Nutzungen, und sie stellt hohe Anforderungen
an die Architektur. Private sind an diesen Bedingungen nicht interessiert,
während mit gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und Stiftungen
eine bewährte Zusammenarbeit besteht.
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Was soll der park-artige Innenhof, wenn
es doch rundherum genug Wälder und Freiräume hat?
Im Rütihof fehlt heute eine grosse, öffentliche Wiese, wo Kinder gefahrlos
spielen können. Das ehemals ländliche Quartier hat sich in den vergangenen
Jahren verdichtet. Wo früher Wiesen waren, sind neue Bauten entstanden. Weder
die kleinen Spielplätze in den Überbauungen noch der Wald bieten dafür
einen vollwertigen Ersatz. Daher soll im Hof der Überbauung Grünwald
eine weitläufige Spielwiese entstehen.
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Warum gibt es keine Eigentumswohnungen?
Der Rütihof hat bereits heute einen Anteil von 15,7 Prozent Eigentumswohnungen.
Das ist weit mehr als der städtische Durchschnitt und wird fast nur
noch vom Zürichberg übertroffen! Genossenschaftswohnungen ziehen
übrigens in der Regel eine überdurchschnittlich integrationswillige
und sesshafte Bewohnerschaft an.
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