Projekt Grünwald
c/o GBMZ
Hohlstrasse 195, Postfach
8040 Zürich
info(at)wohnen-am-gruenwald.ch

Antworten auf Ihre städtebaulichen Fragen

Passt eine solche Grossform in dieses Quartier?

Welchen Schattenwurf verursacht das Gebäude?

Warum lässt die Stadt auf diesem Grundstück nicht Private bauen?

Was soll der park-artige Innenhof, wenn es doch rundherum genug Wälder und Freiräume hat?

Warum gibt es keine Eigentumswohnungen?

 

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Passt eine solche Grossform in dieses Quartier?
Die Grösse, die gute Lage und Erschliessung des Grundstücks machen es sinnvoll, an dieser Stelle dicht zu bauen und den Boden nicht zu vergeuden. Deshalb erlaubt die Bau- und Zonenordnung eine sogenannte Arealüberbauung mit hoher Ausnützung und Gebäudehöhe. Eine geschlossene Grossform ist in dieser Situation optimal, weil sie den Verkehrslärm wirksam abhält und einen grosszügigen, park-artigen Innenraum schafft.
Von der erlaubten Ausnützung von 1.3 nutzt das Projekt übrigens nur 1.15.
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Welchen Schattenwurf verursacht das Gebäude?  
Jedes Gebäude wirft Schatten auf seine Umgebung. Die Grossform schneidet jedoch trotz der teils hohen Gebäude besser ab als eine konventionelle Zeilen-Bauweise. Das sieht man gerade im Rütihof, wenn man das Projekt mit den benachbarten Siedlungen vergleicht: Schattenwurf im Herbst und Spätherbst im Vergleich mit den benachbarten Bauten.
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Warum lässt die Stadt auf diesem Grundstück nicht Private bauen?
Die Stadt Zürich verkauft ihr Land prinzipiell nicht, sondern gibt es im Baurecht ab. Damit sichert sie sich langfristig Einfluss und regelmässige Einnahmen aus dem Baurechtszins. Ferner verbindet die Stadt mit der Landabgabe Bedingungen für öffentliche Nutzungen, und sie stellt hohe Anforderungen an die Architektur. Private sind an diesen Bedingungen nicht interessiert, während mit gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften und Stiftungen eine bewährte Zusammenarbeit besteht.
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Was soll der park-artige Innenhof, wenn es doch rundherum genug Wälder und Freiräume hat?
Im Rütihof fehlt heute eine grosse, öffentliche Wiese, wo Kinder gefahrlos spielen können. Das ehemals ländliche Quartier hat sich in den vergangenen Jahren verdichtet. Wo früher Wiesen waren, sind neue Bauten entstanden. Weder die kleinen Spielplätze in den Überbauungen noch der Wald bieten dafür einen vollwertigen Ersatz. Daher soll im Hof der Überbauung Grünwald eine weitläufige Spielwiese entstehen.
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Warum gibt es keine Eigentumswohnungen?
Der Rütihof hat bereits heute einen Anteil von 15,7 Prozent Eigentumswohnungen. Das ist weit mehr als der städtische Durchschnitt und wird fast nur noch vom Zürichberg übertroffen! Genossenschaftswohnungen ziehen übrigens in der Regel eine überdurchschnittlich integrationswillige und sesshafte Bewohnerschaft an.
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Link zur Chronologie des Projekts

Charta der gemeinnützigen Wohnbauträger in der Schweiz (PDF 117kb)